Parkhistorie

Geschichte und Ziele des Serengeti-Parks

Afrika in der Lüneburger Heide – seit 1974 setzt die Familie Sepe im Serengeti-Park ein innovatives und einmaliges Tierparkkonzept um. Auf insgesamt 220 Hektar finden Gäste ein Tierreservat mit 1500 exotischen Tieren und eine Vergnügungswelt, mit über 40 Fahrgeschäften und verschiedenen Shows. Damit ist der Serengeti-Park einzigartig in Europa.

Der berühmte Zoologe und Tierfilmer Prof. Dr. Bernhard Grzimek stand zum Beginn der 1970er Jahre bei der Planung und dem Bau des Parks beratend zur Seite. Paolo und Lia Sepe haben den Park seit Ankunft der ersten wilden Tiere aus Afrika im Jahr 1974 mit großem Engagement geführt. Dabei ist es bis heute das höchste Ziel, das Naturbewusstsein der Gäste durch die Nähe zu den artgerecht gehaltenen, in weitläufigen Gehegen fast frei lebenden Tieren, zu stärken. Der Park ist ein Erlebnis zwischen Nationalpark und Zoo.

„Ein Tier muss immer das Recht behalten, Tier zu sein um möglichst ungestört zu leben – das ist eine Frage des Respekts vor der Natur.“

Im Serengeti-Park können Gäste das Miteinander von Mensch und Tier fühlen und ein Stück Natur bewusst erleben. In solch einem Moment können sie sich vom Alltag befreien und zu sich finden.

Im Jahr 1997 übernahmen, die Kinder Veronica Trussardi-Sepe und Fabrizio Sepe, gemeinsam mit ihrem Cousin Giovanni Sepe in zweiter Generation die Geschäftsführung des Serengeti-Parks. Von Kindheit an haben sie viele Aufgaben im Park übernommen und ihre Herzen schlagen für den Park.

Seit 2017 teilen sich Fabrizio und Giovanni Sepe die Geschäftsführung, wobei Fabrizio Sepe der alleinige Gesellschafter ist. Zusammen gehen sie den eingeschlagenen Weg mit Herz, Leidenschaft und vielen Visionen weiter, um nachhaltig die Gäste mit Innovationen zu begeistern.

Der Serengeti-Park ist vom Land Niedersachsen kulturell anerkannt und erhielt 2004 die unbefristete Genehmigung als Zoologischer Garten nach der aktuellen EU-Richtlinie 99/22/EG gemäß § 45 des Niedersächsischen Naturschutzgesetztes und auf Basis des LANA-Gutachtens. Die besondere Aufmerksamkeit gilt Zucht und Arterhalt vieler vom Aussterben bedrohter Tierarten.

Ein Höhepunkt war 1996 die weltweit erste Auswilderung eines in Europa gezüchteten Breitmaulnashorns. Der im Serengeti-Park geborene Kai kehrte erfolgreich in die Heimat seiner Vorfahren, den Etosha Nationalpark in Namibia, zurück.

Der Serengeti-Park pflegt die enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Zoologischen Gärten zum Wohle seiner Tiere.